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Mittwoch, 9. Oktober 2024

Weltreise, April 24, Heimreise Spanien und Frankreich

Das Ende der Weltreise naht. Das Saisonfinale zu Hause wartet und damit hoffentlich wieder mal die Quali für Europa. Nach 2 Wochen auf dem Schiff über den Atlantik verbringen wir aber noch 2 Wochen in Spanien und Frankreich inkl. einigen Spielen. 2 davon in Barcelona. Während bei Espanyol Barcelona gegen FC Andorra einzig im Quartier vor dem Stadion etwas Fussballatmosphäre herrscht, wähnte ich mich beim Vorortsverein UE Sant Andreu eher in Südamerika. Richtig geiles und tourifreies Quartier, die Kneipen und Strassen vor und nach dem Spiel mit allerhand Fussballleuten gefüllt und im Stadion ein richtig geiler Auftritt rund um die Ultras Desperdicis 07. Viele Lieder aus Südamerika und Italien, jedoch ganz eigen vorgetragen. In der Halbzeit wurde auch noch 2 Zivis aus der Kurve gejagt. Das hat so richtig Spass gemacht und lohnt sich auf jeden Fall bei einem Besuch in Katalonien.





Weiter ging die Heimreise in die Schweiz über Frankreich, wo wir uns in Montpellier und Lyon jeweils ein Spiel und die Stadt ansahen. Montpellier hatte ich selber noch nie gesehen, war dementsprechend gespannt. Gäste aus Nantes waren leider nicht erlaubt. Die Heimkurve (mit Unterstützung aus Niederhasli) rund um die Butte Paillade 1991 unterstützte ihre Elf ganz solide, ohne Ausreisser nach oben. Ähnlich weiter ging es bei Olympique Lyon gegen Monaco. Dem strömenden Regen trotzte man zwar mit einer ganz-Stadion-Pyro, akustisch fand ich, ähnlich wie das Stadion, alles etwas steril. Virage Sud war in ihrer Kurve eh ziemlich isoliert, etwas besser fand ich die Virage Nord um die wohl grösste Gruppe Bad Gones. Hier konnten doch teils grosse Teile der Kurve animiert werden, allerdings grösstenteils mit den aktuell bekannten Liedern aus Nah und Fern. Gäste waren auch etwa 200 anwesend, mit überschaubarem Ultra-Haufen.









So geht nun diese unfassbar geile Weltreise zu Ende, aber nach der Reise ist bekanntlich vor der Reise!



Dienstag, 17. Dezember 2013

Oktober 2013

Kaum Zeit gewesen in letzter Zeit um Berichte zu schreiben darum hier nur kurz wo es im Oktober alles hinging.

Direkt von Swansea ging es über London und Genf für 10 Tage nach Italien. Die Reise mal nicht dem Fussball gewidmet führte mich neben Rom endlich mal auf die Insel Ischia und ins wunderschöne Venedig! Ischia überzeugte mit schönen Stränden und toller Natur und Venedig ist einfach eine Wucht. Wow, diese Stadt haut mich um, trotz den abertausenden Touristen. Trotz viel Kultur gab es dann doch noch kurz Zeit für Fussball, jedoch enttäuschte Lazio-Fiorentina auf der ganzen Linie. Erschreckend wenig Zuschauer, die Laziali in der Curva Nord relativ lustlos und die 250 Gäste aus Florenz waren zwar bemüht etwas Stimmung zu machen, hören konnte man sie jedoch kaum mal.

Zurück aus Italien ging es für vor Basel-St.Gallen noch nach Stuttgart zur Partie Stuttgarter Kickers-Hansa Rostock. Der Gästeblock gut aufgelegt zumindest in der 1. Halbzeit. Viele Händ-ues und schöne Lautstärke. Die Heimseite erschreckend schwach!



Nun war es wieder Zeit unserer Liebe nach Europa zu folgen. Valencia away war an der Reihe. Das Auswärtsspiel nutzte ich für eine kleine Spanien-Tour, hatte ich doch erst 2 Spiele in Spanien gesehen bis anhin. Los ging es mit Real Madrid-Juventus am Mittwoch. Die Juventini brachten sicher 3000 Fans mit und die Stimmung war dann auch ganz ansprechend. Auf Heimseite gab es im Oktober ja noch den Supporterblock von den Ultras Sur wo sich rund 500 Supporter befanden. Nun, wären die 500 in nem kleinen Stadion gestanden wäre das richtig gut gewesen. In dem riesigen Bernabeu jedoch gehen die total unter. Erschreckend auch die Emotionslosigkeit des restlichen Publikums, aber was will man erwarten bei den tausenden von Touristen. Weiter ging es nach Valencia... Wie geil war dass dann wieder... Was für ein Erlebnis, einfach nur geil! Getrübt einzig durch die hohe Niederlage und dem Auftritt der Faschotruppe in Uniform... PUTA POLICIA! Bilder wie immer auf www.gp04.sg .



Zurück in Madrid überraschte Rayo Vallecano zu Hause gegen Real Valladolid mit absolut kultigem Theaterspiel in der Kurve. Der Fussball wurde aufgrund der Anspielzeiten in Spanien (u.a. Freitag/Montagsspiele) zu Grabe getragen inkl. Sarg, Priester und Trauergemeinde. Grosses Kino! Nach 10 Minuten stand der Fussball wiederauf und symbolisch sprang ein Ultra aus dem Sarg und die Bukaneros stürmten Ihren Sektor und begannen mit lautstarkem melodiösem Support! Sehr geiler Auftritt! Am Samstag schaute man in Zaragoza vorbei, wo jedoch auf Heimseite gestreikt wurde. Dank den 300 sehr gut aufgelegten Gästen aus Alaves war es trotzdem ganz kurzweilig. Zum Abschluss der Tour ging es noch ins Vicente Calderon. Atlético Madrid-Betis Sevilla. Sportlich ne klare Sache. Supporttechnisch erwarte ich doch einiges, Frente Atlético machte mir eigentlich immer einen recht guten Eindruck, leider enttäuschten Sie aber auf der ganzen Linie. Keine Emotionen, kaum Lautstärke, das war nix!





Donnerstag, 26. Januar 2012

Wintertour 2011/12, Teil 1, Iberische Halbinsel

Wenn der Schlusspfiff der letzten Partie des Jahres ertönt und die Sonne nur noch im Schaufenster des Reisebüros zu sehn ist, ja dann ist es Zeit sich wieder auf in Richtung Süden zu machen. Indien oder Marokko war lange Zeit die Frage, die Entscheidung fiel dann auch dank den guten Ansetzungen (Casablanca Derby, Meknes-Fes, Rabat-Kenitra) auf Marokko. Passend dazu konnte endlich auch der Länderpunkt Portugal geplant werden sowie als Zückerchen noch Gibraltar. So startete ich vorerst noch alleine am 17. Dezember über Bergamo nach Portugal (28 Euro Ryanair). 5 Spiele innert 5 Tagen in 3 verschiedenen Ländern folgten, kaum Zeit für Kultur darum gleich zu den Spielen:

Porto-Maritimo

Gäste von der Insel Madeira erwartungsgemäss keine vor Ort. Die Vegetarierfreunde vom Collettivo brachten kaum 50 Mann zusammen die sich am Support versuchten, hingegen die eigentliche Heimkurve um die Super Dragoes mit gut gefülltem Block und ganz passablem Support. Paar schöne Gesänge.


Coimbra-Sporting

Sicher 5000 Hauptstädter (oder zumindest Anhänger derer Mannschaft) waren vor Ort in der Studentenstadt Nummer 1 Portugals. Mancha Negra auf der Heimseite blieb mehr oder weniger über 90 Minuten stumm, dafür konnten mich die Gäste aus Lissabon besonders mit einem Lied begeistern. Last Christmas wurde passend zur Jahreszeit umgedichtet und hörte sich richtig schön an. Auch sonst paar schöne Gesänge, auch etwas Pyro und ne kleine Repressionschoreo gabs dazu. Repression ist leider auch hier in Portugal ein grosses Thema, so müssen sich die Gruppen hier ähnlich wie in Italien registrieren lassen. Leider wird dies grösstensteils angenommen, das Geschäft muss ja weiterlaufen… Es wundert daher auch nicht dass man Artikel z.b. der Super Dragoes im offiziellen Fanshop von Porto kaufen kann. Auch bei Sporting wird diese Registration grösstenteils angenommen. Von den grösseren Gruppen soviel mir ist haben einzig die No Name Boys von Benfica dies nicht mitgemacht, plus einige kleinere Gruppen wie die Furia Azul von Belenenses.


Olhanense-Braga

Montagsspiel in wunderschönen Olhao (bei Faro). Aus Braga kaum nennenswerte 20 Mann vor Ort, damit quantitativer Gleichstand mit den Heimsupportern, dank dem absolut sehenswerten Spiel trotzdem kurzweilige 90 Minuten.


Sevilla-San Roque

Rüber nach Spanien. Angenehme Temperaturen und ein Hauch von Argentinien verbreitete die Stadt Sevilla. 22.00 Uhr Anspielzeit und ohne Erwartungen nahm ich meine Plätze im fast leeren aber herrlichem Stadion von Sevilla ein. Immerhin die Kurve war mit 2000 Leuten gut besetzt. Und die erwärmten mein Herz, die Jungs um die Biris Norte sprangen 90 Minuten durch den Block, sangen wunderschöne Lieder, nen richtig schönen Mix aus Südamerika, Italien und Eigenkreationen. Trotz nur oder genau wegen den nur 12000 anwesenden Zuschauern und dem klaren Hinspielerfolg (Cup). Daumen Hoch und Sevilla ich komme wieder!


St.Josephs Res.-Chelsea Res. (Reserve-Liga Gibraltar)

Die Stadt Gibraltar kann man sich ja wirklich mal anschauen, trotz massig Touristen wusste insbesondere der Felsen mit den Affen zu überzeugen. Auf dem Rückweg nach Algeciras noch nen kurzen Stopp beim Stadion gemacht und den 58. Länderpunkt gesichert.