Zu meinen Geburtstag schenkte mir meine Freundin einen (Fussball)-Ausflug nach Wahl. Ich entschied mich schlussendlich für ein gemütliches Wochenende in Verona mit dem Derby del Veneto zwischen Hellas Verona – Vicenza. Bei der Buchung ging ich von erlaubten Gästen aus, durften doch die meisten Szenen zu Verona reisen und das Derby war in der Vergangenheit meist mit Gästen, so sah ich das Spiel in Verona und Vicenza bereits mit Gästen und war immer sehr angetan von den Spielen. Da hatte ich die Rechnung nicht mit den diesjährigen, mir noch viel restriktiver erscheinenden Verboten der Sicherheitsbehörden gerechnet. 3 Tage vor dem Spiel kam nämlich das Verbot… Auch das 2 Wochen später stattfindende Spiel zwischen Lecco und Brescia (welches ich auch geplant hatte, da im letzten Jahr mit Gästen) war ohne Gäste (und somit auch ohne mich). Doch für Verona war alles schon gebucht, und die Stadt ist ja auch ohne Fussball bewundernswert schön! So genossen wir die 3 Tage bei herrlichstem Spätsommerwetter. Unter anderem fand das Tocati Festival statt, eine Veranstaltung traditioneller Spiele und Sportarten, Gastland war dieses Jahr Irland. Da waren also ganz lustige Sportarten wie Rennen mit Wasserkrug, Golf mit irischem Hurling-Schläger oder Boccia mit quadratischen Kugeln. Weniger unterhaltsam war dann das Derby. Ohne Gäste fehlt da dann natürlich was. Die Curva Sud rund um die Hellas Army überzeugte mich teils schon mit ihrem britisch angehauchtem Supportstil und wenn mal alles mitmachten, so auch in richtig guter Laustärke (die Akustik in dem Stadion ist einfach genial). Schade, mit Gästen wäre das hier heute richtig gut geworden. Auch das Spiel resp. der Spielverlauf wäre eines Derby’s würdig gewesen mit 2 späten Treffern zum Sieg für Hellas. Aber alleine das Stadion und das nach richtig ehrlichem Fussball wirkende Publikum (die politische Einstellung mal ausgenommen) macht Verona zu einem lohnenswerten Ausflug.
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