Rot Weiss Erfurt - FSV Zwickau, 16.10.26, 2-2
Das Leipzig Derby
im Frühling hatte es mir angetan, so war das Datum im Herbst zum Derby bei Lok
schon vorgemerkt. Der Spielplan meinte es sehr gut mit mir, Erfurt-Zwickau und
der Elb-Clasico zwischen Dynamo Dresden und Mageburg an den Tagen runs ums
Derby. So ging es Freitags zum genannten Spiel Rot Weiss Erfurt – FSV Zwickau. In
Erfurt war ich bereits im Frühling gegen Babelsberg vor dem Leipzig Derby, nun
aber mit einem noch etwas interessanteren Gegner. Die Sachsen kamen zwar nicht
in Scharen (da hatte ich etwas mehr erwartet), doch die die gekommen sind,
waren äusserst motiviert. Da sprang der Mob rund um Red Kaos wild herum und
sang sich in einen kleinen Rausch. Das hat alleine vom Zusehen richtig Spass
gemacht und hatte beinahe süditalienische Vibes. Ein richtig geiler ungezwungener
Auftritt. Wie bereits im Frühling gefiel mir dagegen die Steigerwaldkurve rund
um die Erfordia Ultras nicht besonders. Das hörte sich zwar gut an mit schönen
Liedern und die Lautstärke war auch ok, aber das war mir einfach zu durchorganisiert
/ durchorchestriert aus. Mag ihr Stil sein, aber meiner ist es nicht.
Am nächsten Tag
folgte dann das Leizpiger Derby bei Lok. Tickets gabs problemlos zu kaufen,
Stadion war dann nicht mal ausverkauft. Gästeblock dafür rappelvoll. Das Stadion
natürlich wie auch in Leutzsch ein absolut sehenswertes Oldschool Rund. Einfach
etwas gar weitläufig. So schön das Stadion auch ist, stimmungsfördernd ist
anders. Im Gästeblock war zwar rege Beteiligung und optisch machte das einen
Top Eindruck, hören tat ich sie aber selten (sass aber auch deutlich näher am Heimsektor).
Trotzdem oft noch lauter als die Heimseite. Diese enttäusche mich optisch wie
akustisch. Für ein Deby war da schon eher wenig los.
SG Dynamo Dresden - 1. FC Magdeburg, 18.10.26, 2-0
Zum letzten Spiel
des Wochenendausflugs wurde es dann nochmal richtig laut. Dynamo Dresden empfing
den 1. FC Magdeburg mit rund 2800 Fans im Gästeblock. Viel mehr in Sachen Lautstärke
geht wohl dann auch nicht, was die ersten 20, 30 Minuten los war, einfach
unglaublich. Im K-Block ähnlich wie bei Hansa zu Hause, einfach eine 100% Mitmachquote.
Die Lieder halt gar nicht mein Stil, man setzt hier vor allem auf die brutale Lautstärke
und auf eher einfache Lieder und viele kurze Schlachtrufe. Auf Magdeburger
Seite ähnlich. Diese waren trotz der starken Heimkurve auch oft und gut zu
vernehmen.




















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