Sonntag, 25. Oktober 2026

Ostdeutschland im Herbst 26

 Rot Weiss Erfurt - FSV Zwickau, 16.10.26, 2-2

Das Leipzig Derby im Frühling hatte es mir angetan, so war das Datum im Herbst zum Derby bei Lok schon vorgemerkt. Der Spielplan meinte es sehr gut mit mir, Erfurt-Zwickau und der Elb-Clasico zwischen Dynamo Dresden und Mageburg an den Tagen runs ums Derby. So ging es Freitags zum genannten Spiel Rot Weiss Erfurt – FSV Zwickau. In Erfurt war ich bereits im Frühling gegen Babelsberg vor dem Leipzig Derby, nun aber mit einem noch etwas interessanteren Gegner. Die Sachsen kamen zwar nicht in Scharen (da hatte ich etwas mehr erwartet), doch die die gekommen sind, waren äusserst motiviert. Da sprang der Mob rund um Red Kaos wild herum und sang sich in einen kleinen Rausch. Das hat alleine vom Zusehen richtig Spass gemacht und hatte beinahe süditalienische Vibes. Ein richtig geiler ungezwungener Auftritt. Wie bereits im Frühling gefiel mir dagegen die Steigerwaldkurve rund um die Erfordia Ultras nicht besonders. Das hörte sich zwar gut an mit schönen Liedern und die Lautstärke war auch ok, aber das war mir einfach zu durchorganisiert / durchorchestriert aus. Mag ihr Stil sein, aber meiner ist es nicht.









 Lok Leipzig - Chemie Leizpg, 17.10.26, 2-2

Am nächsten Tag folgte dann das Leizpiger Derby bei Lok. Tickets gabs problemlos zu kaufen, Stadion war dann nicht mal ausverkauft. Gästeblock dafür rappelvoll. Das Stadion natürlich wie auch in Leutzsch ein absolut sehenswertes Oldschool Rund. Einfach etwas gar weitläufig. So schön das Stadion auch ist, stimmungsfördernd ist anders. Im Gästeblock war zwar rege Beteiligung und optisch machte das einen Top Eindruck, hören tat ich sie aber selten (sass aber auch deutlich näher am Heimsektor). Trotzdem oft noch lauter als die Heimseite. Diese enttäusche mich optisch wie akustisch. Für ein Deby war da schon eher wenig los.














 SG Dynamo Dresden - 1. FC Magdeburg, 18.10.26, 2-0

Zum letzten Spiel des Wochenendausflugs wurde es dann nochmal richtig laut. Dynamo Dresden empfing den 1. FC Magdeburg mit rund 2800 Fans im Gästeblock. Viel mehr in Sachen Lautstärke geht wohl dann auch nicht, was die ersten 20, 30 Minuten los war, einfach unglaublich. Im K-Block ähnlich wie bei Hansa zu Hause, einfach eine 100% Mitmachquote. Die Lieder halt gar nicht mein Stil, man setzt hier vor allem auf die brutale Lautstärke und auf eher einfache Lieder und viele kurze Schlachtrufe. Auf Magdeburger Seite ähnlich. Diese waren trotz der starken Heimkurve auch oft und gut zu vernehmen.








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