Das Ende der Weltreise naht. Das Saisonfinale zu Hause wartet und damit hoffentlich wieder mal die Quali für Europa. Nach 2 Wochen auf dem Schiff über den Atlantik verbringen wir aber noch 2 Wochen in Spanien und Frankreich inkl. einigen Spielen. 2 davon in Barcelona. Während bei Espanyol Barcelona gegen FC Andorra einzig im Quartier vor dem Stadion etwas Fussballatmosphäre herrscht, wähnte ich mich beim Vorortsverein UE Sant Andreu eher in Südamerika. Richtig geiles und tourifreies Quartier, die Kneipen und Strassen vor und nach dem Spiel mit allerhand Fussballleuten gefüllt und im Stadion ein richtig geiler Auftritt rund um die Ultras Desperdicis 07. Viele Lieder aus Südamerika und Italien, jedoch ganz eigen vorgetragen. In der Halbzeit wurde auch noch 2 Zivis aus der Kurve gejagt. Das hat so richtig Spass gemacht und lohnt sich auf jeden Fall bei einem Besuch in Katalonien.
Weiter ging die Heimreise in die Schweiz über Frankreich, wo wir uns in Montpellier und Lyon jeweils ein Spiel und die Stadt ansahen. Montpellier hatte ich selber noch nie gesehen, war dementsprechend gespannt. Gäste aus Nantes waren leider nicht erlaubt. Die Heimkurve (mit Unterstützung aus Niederhasli) rund um die Butte Paillade 1991 unterstützte ihre Elf ganz solide, ohne Ausreisser nach oben. Ähnlich weiter ging es bei Olympique Lyon gegen Monaco. Dem strömenden Regen trotzte man zwar mit einer ganz-Stadion-Pyro, akustisch fand ich, ähnlich wie das Stadion, alles etwas steril. Virage Sud war in ihrer Kurve eh ziemlich isoliert, etwas besser fand ich die Virage Nord um die wohl grösste Gruppe Bad Gones. Hier konnten doch teils grosse Teile der Kurve animiert werden, allerdings grösstenteils mit den aktuell bekannten Liedern aus Nah und Fern. Gäste waren auch etwa 200 anwesend, mit überschaubarem Ultra-Haufen.